Die Rolle der Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid von grundlegender Bedeutung für die Gewebe unseres Körpers. Es kann die 7-fache Menge Wasser seines eigenen Volumens aufnehmen. „Füllen“ ist das Schlüsselwort in Bezug auf diesen Stoff, der in den heutigen Kosmetikprodukten allgegenwärtig ist.

Auf der Haut konzentriert er sich in der Flüssigkeit zwischen den Kollagen- und Elastinfasern der Dermis, die sich so gleichmäßig und „bequem“ anordnen können. Dadurch bildet sich die Urflüssigkeit, die bei Neugeborenen reichhaltig und frisch ist, sich aber mit den Jahren unausweichlich verflüchtigt und verarmt.

Sie ist auch äußerst wichtig für die Aufrechterhaltung einer guten Durchfeuchtung der Haut, die den Turgor, also die Prallheit, sowie die Plastizität der Hautoberfläche charakterisiert. Deshalb korrigieren hyaluronsäurehaltige Cremes kurzzeitig feine, oberflächliche Falten.

Der natürliche Hyaluronsäureproduzent unseres Körpers ist eine unermüdliche Zelle namens Fibroblast, die diesen kostbaren Stoff ausgehend von anderen Molekülen unaufhörlich synthetisiert. Die fehlerfreie Funktion der Fibroblasten ist folglich der Schlüssel für eine reichhaltige Reserve an Hyaluronsäure.

Konzept von MyCli

Die Idee, die Haut durch örtlich anzuwendende Präparate – Cremes, Seren, Lotionen usw. – mit Hyaluronsäure zu beliefern, ist ein einfacher Weg, um die Epidermis zu erreichen, sie kurzzeitig aufzufüllen und der Haut Weichheit zu verleihen. Doch die Größe des Moleküls hindert es daran, die „Grenze“ unseres Tiefengewebes, nämlich die dermo-epidermale Junktionszone zu überschreiten.

Es wurden zwar sehr kleine Hyaluronsäuren mit niedrigem Molekulargewicht entwickelt, doch die einzige Möglichkeit, sie in die Dermis zu transportieren, ist die Injektion. Diese Fillerspritzen, die der Schönheitschirurg gekonnt setzt, haben eine Wirkung von durchschnittlich sechs bis zehn Monaten, da ihr Inhalt langsam absorbiert und abgebaut wird.

Aus kosmezeutischer Sicht lassen sich die „Vorläufer“ der Hyaluronsäure nutzen, also kleine Moleküle, die sich mit anderen verketten und zu Hyaluronsäure werden. Unter diesen hat MyCli das N-Acetylglucosamin erforscht und zur Förderung der Neubildung von Hyaluronsäure eingesetzt.

Eine weitere Front, an der es grundlegend wichtig ist zu handeln, ist der Schutz dieses Stoffs vor dem Abbau. Die Feinde der Hyaluronsäure sind bestimmte Enzyme wie die Hyaluronidasen, die sehr häufig unter oxidativem Stress vorkommen und zum Verlust der Plastizität und des Turgors des Gewebes mit Auftreten von Falten, Tonusverlust und Austrocknung führen. MyCli hat, um den Hyaluronidasen entgegenzuwirken, Moleküle wie die Caffeoylchinasäure im Extrakt des Indischen Wassernabels untersucht, die dieses Ziel effektiv erreicht und so das Kapital einer jugendlichen Haut verteidigt.

MyCli-Formeln

In unseren Formeln kommt Hyaluronsäure in Form von Natriumhyaluronat häufig vor. Für uns stellt sie nicht nur einen korrigierenden Inhaltsstoff dar, sondern auch einen Trägerstoff, der das Eindringen wirklich schützender und korrigierender Stoffe erleichtert und fördert.

Die Linie HA-Plast umfasst unsere auf die Anregung und Produktion der hauteigenen, endogenen Hyaluronsäure spezialisierten Produkte, die sich auf verschiedene Moleküle stützen:

• NAG (Acetylglucosamin): eines der zwei Monomere, aus denen das Hyaluronsäuremolekül besteht. In HA–Plast dringt es dank seiner geringen Größe (< 500 Dalton) bis zur Dermis ein, wo es direkt die Produktion neuer Hyaluronsäure anregt und für eine volle, pralle und straffe Haut sorgt.

• Caffeoylchinasäure (Extrakt des Indischen Wassernabelblatts): Caffeoylchinasäure in den Polyphenolen, die die Zusammensetzung des Indischen Wassernabel-Extrakts auszeichnen. In HA-Plast schützt es dank seiner hohen antioxidativen Wirkung die Kapillarumgebung, lindert Entzündungen, Gefäßerweiterungen und Rötungen und sorgt für einen gleichmäßigen Teint.

• Niacinamid: Vitamin B3 oder Vitamin PP, ein wichtiger Kofaktor für Enzyme mit antioxidativer Wirkung. Seine Konzentration in HA-Plast begünstigt die Synthese von Filaggrin, hemmt Entzündungen der Zellen, wirkt an der Übertragung von Melanin aus den Melanozyten an die Hornschicht mit und sorgt dadurch für einen einheitlichen, regelmäßigen Teint.

• Haloxyl (N-Hydroxysuccinimid, Chrysin, Palmitoyl-Oligopeptid, Palmitoyl-Tetrapeptid-7): Molekülverbindung, die sich durch Chrysin, N-Hydroxysuccinimid und Peptide auszeichnet. In HA-Plast aktiviert sie die Enzyme, die das typischerweise in der Augenpartie vorhandene Bilirubin abbauen. Zudem mindert es Gefäßerweiterungen und wirkt stark aufhellend auf Augenringe sowie schützend auf das empfindliche Bindegewebe rund um die Augen.

• Tetrapeptid (Acetyltetrapeptid-2): Tetrapeptid, das die Produktion der grundlegenden Proteinstrukturen der Haut wie Kollagen und Elastin anregt. In HA-Plast übt es eine starke Antischwerkraftwirkung aus und verleiht der Haut somit Straffheit, Elastizität und Plastizität.

• Hyaspheres (Ethylhexylpalmitat, Trihydroxystearin, Natriumhyaluronat, Glucomannan): Kombination aus zwei kreuzverbundenen, höchst hygroskopischen Biopolimeren, einer Hyaluronsäure mit niedrigem Molekulargewicht und einem Glucomannan-Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht. In HA-Plast sorgt sie für eine perfekte Durchfeuchtungsfähigkeit und Prallheit der Hautoberfläche.

• Hydroxyprolin (Dipalmitoylhydroxyprolin): Aminosäure, die direkt an der Neubildung von Kollagen beteiligt ist und dieses vor enzymatischem Abbau schützt. In HA-Plast unterstützt sie das Proteingerüst der Hautmatrix und fördert dadurch den Filler-Booster-Effekt.

• Wakalipids (Extrakt aus Undaria Pinnatifi): Lipoextrakt der Alge Undaria Pinnatifida, der die Homöostase des Hydrolipidfilms begünstigt. In HA-Plast gleicht er die Präsenz von lipophilen Hautbestandteilen und Talg aus und fördert die Synthese von physiologischen Feuchtigkeitsfaktoren und damit eine Verjüngung des Gewebes.

• Papain: proteolytisches Enzym mit exfolierender und oberflächlich keratolytischer Wirkung. In HA-Plast begünstigt es den Hauterneuerungsprozess zugunsten eines einheitlicheren, regelmäßigeren Teints, beseitigt abgestorbene Zellen der Hautoberfläche, wirkt dadurch Trockenheit und Falten durch Dehydrierung entgegen und behindert das mikrobiologische Wachstum.

• Urea (Harnstoff): physiologisches Molekül, das den Faktor der Hautdurchfeuchtung (NMF) charakterisiert. In seiner Konzentration in HA-Plast hat es eine feuchtigkeitsspendende Tiefenwirkung, erweicht die Hornhaut und fördert die Heilung von kleinen, oberflächlichen Rissen sowie die Elastizität der Haut.